Corona

Hier finden Sie wichtige Informationen zum Coronavirus SARS-CoV-2, zur Erkrankung Covid19 und zur Corona-Schutzimpfung.

Informationen zur Coronavirus-Schutzimpfung

Ab dem 3. Mai öffnet die Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung die Coronavirus-Schutzimpfungen für Angehörige der dritten Gruppe mit erhöhter Priorität gemäß §4 der Coronavirus-Impfverordnung. Damit sind Impftermine ohne Impfcodes buchbar!

Ein Impfcode für die Vergabe eines Impftermins gegen SARS-CoV-2 ist nicht mehr nötig. Impftermine können online oder unter der Impfhotline 030 9028 2200 vereinbart werden. Bei der Terminvergabe für die Priorisierungsgruppen nach §2, §3 und §4 muss nur noch die Anspruchsberechtigung (z.B. ärztliches Attest) im Impfzentrum nachgewiesen wiesen und bei der Terminvergabe vermerkt werden. Mehr dazu unter: www.berlin.de

Für pflegende Angehörige bzw. enge Kontaktpersonen von pflegebedürftigen bzw. chronisch kranken Kindern und Jugendlichen und berechtigte Personengruppen der dritten Priorität stehen drei verschiedene Zugangswege zur Impfung zur Verfügung:

- Impfung direkt durch den Haus- oder Facharzt 
- Telefonische Termin-Buchung über die Impfhotline bei einem der Berliner Impfzentren: 9028-2200
- Online-Termin-Buchung über die Website www.service.berlin.de

Die folgenden Gruppen gehören zur dritten Priorität:

- Personen mit einem erhöhten Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf.

- Bis zu zwei enge Kontaktpersonen pflegebedürftiger Personen, wenn sie noch keinen Impftermin erhalten haben. Für die Bestimmung einer Kontaktperson wird ein Nachweis benötigt. Dieses finden sie hier: www.berlin.de.. Eine formlose Erklärung zu den Kontaktpersonen/pflegenden Angehörigen, als Notiz auf dem der Pflege- oder Leistungsbescheid der betreffenden pflegebedürftigen Person, kann ebenfalls als Nachweis dienen. Zudem ist ein ärztlichen Attest für das Kind oder den Jugendlichen notwendig.

- Mitarbeiter*innen in Einrichtungen und Diensten der Kinder- und Jugendhilfe sind ebensfalls impfberechtigt. Vor Ort ist die Priorisierung durch eine Bescheinigung des jeweiligen Arbeitsgebers nachzuweisen.


Für den Impftermin sollten zudem folgende Dokumente vorgelegt werden: Personalausweis oder Reisepass, Impfbuch (falls vorhanden) und Anamnese- und Einwilligungsbogen sowie Aufklärungsmerkblatt (möglichst alle unterschrieben). Diese sind hier zu finden: www.rki.de

Außerdem wurde eine Impfclearingstelle geschaffen. Weitere Informationen zur Clearingstelle und die entsprechenden Anträge erhalten Sie auf den Seiten des LAGeSo.

 

Folgende Personengruppen können geimpft werden:

Nach § 3 der Coronavirus-Impfverordnung (10.3.21) haben folgende Personen, bei denen ein sehr hohes oder hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht Anspruch auf eine Schutzimpfung mit hoher Priorität: Personen mit Trisomie 21 oder einer Conterganschädigung, Personen nach Organtransplantation, Personen mit einer Demenz oder mit einer geistigen Behinderung oder mit schwerer psychiatrischer Erkrankung, insbesondere bipolare Störung, Schizophrenie oder schwere Depression, Personen mit behandlungsbedürftigen Krebserkrankungen, Personen mit interstitieller Lungenerkrankung, COPD, Mukoviszidose oder einer anderen, ähnlich schweren chronischen Lungenerkrankung, Personen mit Muskeldystrophien oder vergleichbaren neuromuskulären Erkrankungen, Personen mit Diabetes mellitus mit Komplikationen, Personen mit Leberzirrhose oder einer anderen chronischen Lebererkrankung, Personen mit chronischer Nierenerkrankung, Personen mit Adipositas (Personen mit Body-Mass-Index über 40), sowie Personen, bei denen nach individueller ärztlicher Beurteilung aufgrund besonderer Umstände im Einzelfall ein sehr hohes oder hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem SARS-CoV-2 besteht.

Nach § 4 der Coronavirus-Impfverordnung haben folgende Personen, bei denen ein erhöhtes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht, Anspruch auf eine Schutzimpfung: Personen mit behandlungsfreien in Remission befindlichen Krebserkrankungen, Personen mit Immundefizienz oder HIV-Infektion, Autoimmunerkrankungen oder rheumatologische Erkrankungen, Personen mit einer Herzinsuffizienz, Arrhythmie, einem Vorhofflimmern, einer koronaren Herzkrankheit oder arterieller Hypertonie, Personen mit zerebrovaskulären Erkrankungen, Apoplex oder einer anderen chronischen neurologischen Erkrankung, Personen mit Asthma bronchiale, Personen mit chronisch entzündlicher Darmerkrankung, Personen mit Diabetes mellitus ohne Komplikationen, Personen mit Adipositas (Personen mit Body-Mass-Index über 30), sowie Personen, bei denen nach individueller ärztlicher Beurteilung aufgrund besonderer Umstände im Einzelfall ein erhöhtes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht.

Die nach Paragraf 3 und 4 der Coronavirus-Impfverordnung berechtigten Personen können bis zu zwei enge Kontaktpersonen bestimmen, die ebenfalls eine erhöhte Impfpriorisierung erhalten. Dazu zählen auch die Eltern bzw. engen Kontaktpersonen, die ihre pflegebedürftigen Kinder zu Hause pflegen. Jede pflegebedürftige Person bzw. ihre gesetzlichen Vertretung (Erziehungsberechtigten) kann zwei enge Kontaktpersonen benennen, die geimpft werden sollen. In der Regel erhalten sie ihre Impfcodes über die Pflegedienste. Die Pflegedienste müssen auch die minderjährigen Pflegebedürftigen an die Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung und ihre zwei Kontaktpersonen melden. Auch wenn die Kinder und Jugendlichen selber noch nicht geimpft werden können (Zulassung der Impfstoffe erst ab 16 bzw. 18 Jahren). Dies gilt nicht für Personen, die über eine Pflegegrad 1 verfügen und daher nicht an einen Pflegedienst angebunden sind.

Sollte die Krankheit, die Sie als chronisch erkrankte Person oder Ihr krankes Kind betrifft, nicht explizit in der Corona-Impfverordnung benannt sein, erhalten Sie nicht automatisch eine Einladung zum Impfen. Sie benötigen ein Attest von Ihrem behandlenden Arzt oder Ärztin, aus dem hervorgeht, dass Sie aufgrund Ihrer Erkrankung der Gruppe zu zuordnen sind, die ein sehr hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 hat. Wenn Sie sich selbst für die Impfung anmelden möchten, kontaktieren Sie die Impf-Clearingstelle für besondere Härtefälle mit Diagnosen, die nicht in der Corona-Impfverordnung aufgelistet sind. Dies Impf-Clearingstelle ist leider nicht für Angehörige zuständig.

 

Informationen zur Sicherstellung der häuslichen Versorgung

Sollte aufgrund einer Corona-Infektion der Eltern die Pflege eines versorgungsintensiven Kindes zu Hause nicht mehr gesichert sein, so kann das VK KiJu-Team zur Organisation einer zeitnahen alternativen Versorgung hinzugezogen werden. Kontakt zu dem Modellvorhaben VK KiJu - Versorgungskoordination für versorgungsintensive Kinder und Jugendliche finden Sie hier.

Für eine Notversorgung von in der Häuslichkeit bislang ohne Einbeziehung eines ambulanten Pflegedienstes versorgte chronisch kranke Kinder, für die aus Gründen der Pandemie das Versorgungssetting temporär ausfällt, z.B. weil die Eltern sich mit Covid 19 infiziert haben, und wo eine Notunterbringung der Kinder in Rede steht, wird dringend empfohlen, den Kontakt mit der jeweils zuständigen Krankenkasse zu suchen, mit ihr die Möglichkeiten zu besprechen und eine Klärung herbeizuführen.

Aktuelle Informationen und Handlungsempfehlungen bezüglich des Corona-Virus (SARS-Covid-19) finden Sie auf der Website der Sentasverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung.

 

Weitere Informationen

Informationen zum Coronavirus in leichter Sprache und in anderen Sprachen: https://corona-leichte-sprache.de/page/6-startseite.html

Mehrsprachige Informationen zum Coronavirus von der AWO Berlin: https://awo-migration-behinderung.de/themen/mehrsprachige-informationen-zum-corona-virus/

Informationssammlung des Kindernetzwerk e.V. zum Coronavirus für de Risikogruppe chronisch kranker und behinderter Kinder und Jugendliche: https://www.kindernetzwerk.de/de/agenda/News/2020/0227-Coronavirus.php

Corona Podcast von NDR Info mit dem Virologen Christian Drosten von der Charité Berlin: https://www.ndr.de/nachrichten/info/Coronavirus-Update-Alle-Folgen,podcastcoronavirus134.html

Informationen des Robert Koch Instituts zum Coronavirus: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV_node.html

Symptome, die bei Kindern auf Covid19 hinweisen: https://www.springermedizin.de/covid-19/kinder-in-der-hausarztpraxis/symptome

Das RKI hat ein Aufklärungsmerkblatt über die COVID-19-Impfung in unterschiedlichen Landessprachen herausgegeben: https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/Materialien/COVID-19-Aufklaerungsbogen-Tab.html

 

Corona-Regelungen in Kita und Schule

Aktuelle Informationen der Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie zum Schuljahr 2020/21

Mo – Fr: 9 Uhr bis 15 Uhr: 

Kita-Hotline für Eltern (030) 90227-6600 |

Schul-Hotline für Eltern (030) 90227-6000

mehr

Corona-Hotline 030 90 28 28 28
täglich von 8 bis 20 Uhr

Auf der Website berlin.de finden Sie Informationen und Handlungsempfehlungen vom Land Berlin bei Corona Verdachtsfällen.
Corona Chatbot Bobbi
Der Chatbot Bobbi beantwortet in acht unterschiedlichen Sprachen Ihre Fragen zum Coronavirus und COVID-19.
Ärztlicher Bereitschaftsdienstes: 116 117
Bei Überlastung der Corona-Hotline und außerhalb der Sprechzeit können Sie sich unter 116117 an den Ärztlichen Bereitschaftsdienst wenden.
Handlungsempfehlungen für Pflegebedürftige und pflegende Angehörige
Empfehlungen der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung zum Corona-Virus (SARS-Covid-19)
Verhalten bei Verdacht auf eine Corona-Infektion
Auf der Website der Kassenärztlichenvereinigung Berlin (KV Berlin) erhalten Sie Informationen, wie Sie sich bei Corona-Verdachtsfällen verhalten, unter welchen Kriterien ein Test auf das Coronavirus erfolgt und an wen Sie sich wenden können, falls Sie keinen eigenen Hausarzt haben, der einen Test durchführt.
Für die Nachbarschaftshilfe kann der monatliche Entlastungsbeitrag genutzt werden. Für die Vergütung müssen Nachbarschaftshelfer*innen Vorraussetzungen erfüllen.