Psychische Gesundheit

Jugendliche wollen ganz normal leben ohne Grenzen. Die Beeinträchtigungen machen keine Pause und fordern weiterhin Beachtung. In dieser Zeit können Selbsthilfegruppen und Peers zu einem guten Umgang mit der Einschränkung beitragen.

Jugendliche benötigen Kraft um die Höhen und Tiefen ihrer Pubertät zu meistern. Die Erkrankung beeinflusst viele Aspekte des Lebens. Dies kann zu Frust und Enttäuschung führen. Jugendliche möchten Normalität erleben. Ihre Beeinträchtigung kann ihre körperliche Leistungsfähigkeit oder Lebensperspektive einschränken. Es nicht immer leicht diese Grenzen zu akzeptieren und anzunehmen. Viele machen die Erfahrung, dass je größer die Beeinträchtigung ist desto schwerer fällt es soziale Kontakte zu knüpfen. Der Austausch von Jugendlichen mit den gleichen Erkrankungen kann dabei unterstützen. Zum Beispiel in einer Selbsthilfegruppe.

Sollten ernsthafte psychische Probleme auftreten, bieten Kinderärzt*innen, Kinder- und Jugendpsychotherapeut*innen, der Kinder- und Jugendpsychiatrische Dienst der Gesundheitsämter und Erziehungs- und Familienberatungsstellen (www.efb-berlin.de) eine erste psychologische Unterstützung.

Bei Kinder und Jugendpsychater*innen und Kinder und Jugendpsychiatrien kann ebenfalls Hilfe in Anspruch genommen werden. Es muss mit längeren Wartezeiten gerechnet werden. Eine Liste von Therapeut*innen und Kliniken finden sie hier: www.berlin.de

 

Die Fachstelle MenschenKind, die Elternselbsthilfe, die Björn-Schulz-Stiftung und der Humanistische Verband Berlin-Brandenburg laden ein zum Zukunftsdialog „Pflegebedürftige Kinder bestens versorgt!“ am 14. Juni 2020 von 10.00 - 13.30Uhr.