Ausbildung und Studium

Für junge Menschen mit Beeinträchtigung stehen berlinweit zusätzliche Möglichkeiten für den Übergang von der Schule in das Berufsleben zur Verfügung. Um eine genaue Vorstellung von den Angeboten und den eigenen Möglichkeiten entwickeln zu können, empfiehlt sich eine umfassende Beratung.

Beratung und konkrete Angebote zur Ausbildung bieten folgende Institutionen: 

  • Die Integrationsfachdienste der Integrationsämter
  • In der Landesarbeitsgemeinschaft der Berliner Werkstätten für Menschen mit Behinderung haben sich alle 16 Träger zusammengeschlossen, Sie erhalten dort eine Übersicht der Träger mit konkreten Ansprechpartnern.  
  • Berufsbildungswerk Annedore-Leber Berlin: Ausbildung in 35 verschiedenen Berufen
  • Die Agentur für Arbeit bietet ebenso u.a. Beratung, Berufsorientierung und finanzielle Unterstützung an sowie ein ausführliches Merkblatt zur Förderung der Teilhabe am Arbeitsleben für Arbeitnehmer_innen
  • Berliner Zentrum für Selbstbestimmtes Leben e.V. (BZSL): Beratung zum Übergang Schule Beruf, zu persönlicher Assistenz und selbstbestimmtem Leben mit der Besonderheit "peer-counseling" (Beratung erfolgt ausschließlich durch Menschen mit Behinderungen, die neben ihrer Fachkompetenz z.B. in Sozialpädagogik oder Psychologie eigene Erfahrungen miteinbringen)
  • Das Projekt stattWERKstatt bietet Beratung für Lehrkräfte und Eltern von jungen Menschen mit Behinderungen an, die nicht in einer Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) arbeiten möchten: www.wirfuervielfalt.de. Mutmacher-Geschichten aus diesem Projekt finden sie unter: padlet.com/statt_werkstatt/portraits

Auslandsjahr

Mittlerweile machen sich viele junge Menschen nach der Schulzeit auf den Weg um zunächst Erfahrungen im Ausland zu sammeln und dabei anderen Menschen zu helfen. Der Verein Behinderung und Entwicklungszusammenarbeit e.V. möchte diese Möglichkeit auch jungen Menschen mit einer Behinderung ermöglichen.

Studium

Dazu, wie ein Studium auch mit einer Schwerbehinderung gelingen kann, beraten die Integrationsfachdienste sowie die Studentenwerke der Universitäten und Fachhochschulen. Aber auch Freie Träger der Wohlfahrtspflege und Verbände geben teils wichtige Hinweise.

 

 

Mit der Kampagne "Leben mit außerklinischer Intensivpflege ist vielfältig" möchte der GKV-IPReG ThinkTank bundesweit darauf aufmerksam machen, dass auch Menschen, die außerklinische Intensivpflege benötigen, ein würdevolles und selbstbestimmtes Leben möglich ist. Voraussetzung sind die entsprechende fachpflegerische Unterstützung und nötige Assistenz.