Corona

Hier finden Sie wichtige Informationen zum Coronavirus SARS-CoV-2, zur Erkrankung Covid19 und zur Corona-Schutzimpfung.

Impfungen ab dem 15.12.2021 für fünf- bis elfjährige Kinder möglich

Die STIKO hat ihre COVID-19-Impfempfehlung aktualisiert und empfiehlt die Impfung für Kinder mit Vorerkrankungen im Alter von fünf bis elf Jahren. Kinder ohne Vorerkrankungen können nach individuellen Wunsch ebenfalls geimpft werden. Zusätzlich wird die Impfung Kindern empfohlen, die in ihrem Umfeld gefährdete Kontaktpersonen haben. Insbesondere Kontaktpersonen, die ein hohes Risiko für einen schweren COVID-19-Verlauf haben und sich selbst nicht oder nur unzureichend durch eine Impfung schützen können.

In Berlin haben viele Eltern den drängenden Wunsch ihre Kinder impfen zu lassen. Der Berliner Senat kommt diesem Wunsch nach und bietet ab dem 15.12.2021 Impfungen für fünf bis elfjährige Kinder an. Die Impfungen werden in einer Grundschule pro Bezirk und in spezifischen Impfzentren angeboten. Geimpft soll von Mittwoch bis Freitagnachmittag und am Wochenende ganztägig. Eine Impfung für diese Altersgruppe ist auch in den Impfzentren Messe Berlin, Flughafen Tegel und im neuen Impfzentrum ICC möglich. Impfstraßen für Kinder bieten (mit Termin) die Impfzentren Messe und Tegel an. Zudem können Kinderärzt*innen Impfungen für Kinder durchführen.

Drei Wochen nach der ersten Impfung soll die Zweitimpfung am selben Standort erfolgen. Eltern und Erziehungsberechtigte sollen in einem gesonderten Schreiben über die Schulen informiert werden. Es ist ein freiwilliges Impfangebot für Kinder, bei dem die Eltern oder die Erziehungsberechtigten anwesend sein müssen, wenn ihr Kind geimpft wird.

Termine für die Impfungen können täglich zwischen 7- 18 Uhr bei der Gesundheitsverwaltung unter 030 9028 2200 oder online unter www.service.berlin.de gebucht werden.

Der RBB hat für Eltern und Angehörige Informationen zum Thema "Wer für wen über die Corona Impfung entscheidet" zusammengestellt.

 

Die EU-Arzneimittelbehörde hat den Impfstoff von Biontech für Kinder ab 5 Jahren zugelassen

In Deutschland will die Ständige Impfkommission (Stiko) ihre Empfehlung zur Corona-Impfung für Kinder von fünf bis elf Jahren bis Ende Dezember 2021 abgeben. Das Bundesgesundheitsministerium rechnet mit einer Zulassung bis zum 20. Dezmeber 2021. Berlin bereitet sich daher bereits auf die Corona-Impfungen von Kindern im Alter zwischen fünf und elf Jahren vor. Das Impfzentrum Tegel soll  dann für die Kinder einsatzbereit gemacht werden. Aber auch Kinderärzte sollen die Impfungen übernehmen. Die Dosis für diese Altersgruppe soll geringer ausfallen als für Patient*innen ab zwölf Jahren. Die zwei Impfungen werden im Abstand von drei Wochen verabreicht.

Rechts vom Text finden Sie unter "Dokumente" einen Familienleitfaden zur Corona Impfung vom Bundesgesundheitsministerium mit eingehenden Informationen.

 

Sicherheit der Impfung für Kinder und Jugendliche

Die Kassenärrtzliche Vereinigung Berlin schreibt zur Sicherheit der Impfung für Kinder und Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahren:

  • "Überwachungsdaten aus den USA haben gezeigt, dass die seltene Impfnebenwirkung der Herzmuskelentzündung, die bevorzugt bei jungen männlichen Geimpften auftritt, bei entsprechender medizinischer Versorgung einen unkomplizierten Verlauf nimmt. 
  • Bei Kindern und Jugendlichen sind zudem keine Hinweise für weitere schwere Nebenwirkungen nach der Impfung mit einem mRNA-Impfstoff aufgetreten. 
  • Aktuelle mathematische Modellierungen ergeben, dass Kinder und Jugendliche bei einer möglichen vierten Welle mit der dominierenden Delta-Virusvariante ein deutlich höheres Risiko für eine Infektion haben."

Quelle: https://www.kvberlin.de/fuer-patienten/aktuelles/detailansicht/neue-impfempfehlung-kinder-und-jugendliche-ab-12-jahren

 

Die STIKO empfiehlt eine Impfung gegen COVID-19 für alle Kinder im Alter von 12-17 Jahren (16.8.2021)

Die STIKO aktualisiert ihre COVID-19-Impfempfehlung und spricht sich für eine allgemeine Impfempfehlung für alle 12- bis 17-Jährigen aus. Grund sind neue wissenschaftliche Erkenntnisse, die zuverlässige Aussagen zu Impfnebenwirkungen bei Kindern und Jugendlichen geben. Aus dem amerikanischen Impfprogramm von ca. 10 Millionen geimpften Kindern und Jugendlichen konnten keine weiteren schweren Nebenwirkungen nach einer mRNA-Impfung festgestellt werden. Aufgrund dieser neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse und dem Risiko sich durch die aktuelle Delta-Variante mit dem SARS-CoV-2 Virus zu infizieren, spricht sich die STIKO für eine allgemeine Impfempfehlung für diese Altersgruppe aus. Bei der Impfung für Kinder und Jugendliche im Alter von 12-17 Jahren überwiegen die Vorteile der Impfung gegenüber dem Risiko von sehr seltenen Impfnebenwirkungen. Bei Fragen zur COVID-19 Impfung für Kinder und Jugendlichen können Sie sich an ihre*n Kinderarzt/Kinderärztin oder ihr*e Hausarzt/Hausärztin wenden.

 

Informationen zur Coronavirus-Schutzimpfung

Ein Impfcode für die Vergabe eines Impftermins gegen SARS-CoV-2 ist nicht mehr nötig. Eine Impfung können Sie direkt durch den Haus- oder Facharzt oder kostenlos und ohne Termin in den Berliner Impfzentren erhalten.

 

Informationen zur Sicherstellung der häuslichen Versorgung

Sollte aufgrund einer Corona-Infektion der Eltern die Pflege eines versorgungsintensiven Kindes zu Hause nicht mehr gesichert sein, so kann das VK KiJu-Team zur Organisation einer zeitnahen alternativen Versorgung hinzugezogen werden. Kontakt zu dem Modellvorhaben VK KiJu - Versorgungskoordination für versorgungsintensive Kinder und Jugendliche finden Sie hier.

Für eine Notversorgung von in der Häuslichkeit bislang ohne Einbeziehung eines ambulanten Pflegedienstes versorgte chronisch kranke Kinder, für die aus Gründen der Pandemie das Versorgungssetting temporär ausfällt, z.B. weil die Eltern sich mit Covid 19 infiziert haben, und wo eine Notunterbringung der Kinder in Rede steht, wird dringend empfohlen, den Kontakt mit der jeweils zuständigen Krankenkasse zu suchen, mit ihr die Möglichkeiten zu besprechen und eine Klärung herbeizuführen.

Aktuelle Informationen und Handlungsempfehlungen bezüglich des Corona-Virus (SARS-Covid-19) finden Sie auf der Website der Sentasverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung.

 

Weitere Informationen

Informationen zum Coronavirus in leichter Sprache und in anderen Sprachen: https://corona-leichte-sprache.de/page/6-startseite.html

Mehrsprachige Informationen zum Coronavirus von der AWO Berlin: https://awo-migration-behinderung.de/themen/mehrsprachige-informationen-zum-corona-virus/

Informationssammlung des Kindernetzwerk e.V. zum Coronavirus für de Risikogruppe chronisch kranker und behinderter Kinder und Jugendliche: http://www.kindernetzwerk.de/de/agenda/Themenportal/2020/Covid-19_Corona/0624-Corona-Hotlines-allg-Fragen-und-psychischen-Belast.php

Corona Podcast von NDR Info mit dem Virologen Christian Drosten von der Charité Berlin: https://www.ndr.de/nachrichten/info/Coronavirus-Update-Alle-Folgen,podcastcoronavirus134.html

Informationen des Robert Koch Instituts zum Coronavirus: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV_node.html

Symptome, die bei Kindern auf Covid19 hinweisen: https://www.springermedizin.de/covid-19/kinder-in-der-hausarztpraxis/symptome

Das RKI hat ein Aufklärungsmerkblatt über die COVID-19-Impfung in unterschiedlichen Landessprachen herausgegeben: https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/Materialien/COVID-19-Aufklaerungsbogen-Tab.html

 

Corona-Regelungen in Kita und Schule

Aktuelle Informationen der Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie zum Schuljahr 2020/21

Mo – Fr: 9 Uhr bis 15 Uhr: 

Kita-Hotline für Eltern (030) 90227-6600 |

Schul-Hotline für Eltern (030) 90227-6000

mehr

Corona-Hotline 030 90 28 28 28
täglich von 8 bis 20 Uhr

Auf der Website berlin.de finden Sie Informationen und Handlungsempfehlungen vom Land Berlin bei Corona Verdachtsfällen.
Corona Chatbot Bobbi
Der Chatbot Bobbi beantwortet in acht unterschiedlichen Sprachen Ihre Fragen zum Coronavirus und COVID-19.
Ärztlicher Bereitschaftsdienstes: 116 117
Bei Überlastung der Corona-Hotline und außerhalb der Sprechzeit können Sie sich unter 116117 an den Ärztlichen Bereitschaftsdienst wenden.
Handlungsempfehlungen für Pflegebedürftige und pflegende Angehörige
Empfehlungen der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung zum Corona-Virus (SARS-Covid-19)
Verhalten bei Verdacht auf eine Corona-Infektion
Auf der Website der Kassenärztlichenvereinigung Berlin (KV Berlin) erhalten Sie Informationen, wie Sie sich bei Corona-Verdachtsfällen verhalten, unter welchen Kriterien ein Test auf das Coronavirus erfolgt und an wen Sie sich wenden können, falls Sie keinen eigenen Hausarzt haben, der einen Test durchführt.
Das Kindernetzwerk, der Dachverband der Selbsthilfe von Familien mit Kindern und jungen Erwachsenen mit chronischen Erkrankungen und Behinderungen, hat eine Übersicht aller Hilfs- und Unterstützungsangebote in Deutschland zusammengestellt, die sich in erster Linie auf spezielle medizinische Versorgung von geflüchteten ukrainischen Kindern und Jugendlichen mit chronischen und seltenen Erkrankungen konzentriert.