Bildung

Auch für Kinder mit chronischen Erkrankungen und Behinderungen gilt der gesetzliche Anspruch auf Förderung in einer Kindertageseinrichtung (Kita) und die Schulpflicht. Hier finden Sie Hinweise, welche Besonderheiten dabei bestehen und welche Unterstützung es gibt.

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Bildung

Schulwahl

Spätestens ab dem letzten Jahr im Kindergarten steht für Sie die Entscheidung im Raum, welche Schule für Ihr Kind die richtige ist. Für Kinder mit Beeinträchtigungen oder chronischen Erkrankungen müssen dabei viele Aspekte bedacht werden: das pädagogische Konzept der Schule, die Bewältigung des Schulwegs, bestehende Freundschaften, die Möglichkeit einer besonderen Förderung oder der Durchführung von Therapien während der Schulzeit, die Sicherung der pflegerischen oder medizinischen Versorgung bis hin zur eventuell notwendigen Barrierefreiheit. Unsere Empfehlung ist daher: Beschäftigen Sie sich schon frühzeitig mit der Wahl der geeigneten Schule für Ihr Kind.

Schulhilfe

Schulhelfer*innen haben die Aufgabe, Schülerinnen und Schüler mit zusätzlichen Bedarf an ergänzender Pflege und Hilfe im Unterricht zu unterstützen, um die Teilhabe am allgemeinen Schulbesuch zu sichern.

Außerschulische Einzelfallhilfe

Die außerschulische Einzelfallhilfe ist eine Leistung der Eingliederunghilfe für Schüler*innen mit Behinderung oder drohender Behinderung. Pädagogische Fachkräfte unterstützen Ihr Kind nach der Schule. So lassen sich Unterrichtsinhalte individuell vertiefen und besser lebenspraktisch anwenden.

Kindertagesbetreuung

In Berliner Kitas werden Kinder mit und ohne Beeinträchtigungen gemeinsam betreut. Kinder mit einem erhöhten Förderbedarf haben Anspruch auf zusätzliche Personalstunden durch Inklusionsfacherzieher*innen. Darüberhinaus stehen weitere Tagesbetreuungsangebote zur Verfügung.

Medikamentengabe in Bildungseinrichtungen

Viele Kinder mit chronischen Erkrankungen benötigen Unterstützung im Laufe des Kita- bzw. Schulalltags, sei es damit die Medikamente rechtzeitig eingenommen werden, oder weil bestimmte Injektionen im Tagesverlauf anfallen. Welche Maßnahmen darf pädagogisches Fachpersonal übernehmen? Welche rechtlichen Vorgaben gibt es?

Pflegemaßnahmen in Bildungseinrichtungen

Im Tagesverlauf von Kindern mit Unterstützungsbedarf fallen häufig auch pflegerische Tätigkeiten an, ohne die der Alltag nicht zu bewältigen ist. Diese sind daher auch im Schulalltag und Kita-Alltag umzusetzen. Aber welche Tätigkeiten dürfen durch pädagogischen Betreuungspersonal übernommen werden, und welche sind Pflegefachkräften vorbehalten?